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Waschpulver selbst machen – Rezept

Waschpulver selbst machen – Rezept

Natürlich, umweltfreundlich und gut für die Haut – ein selbstgemachtes Waschpulver kannst du ruck zuck selbst herstellen. Das Beste dabei: du brauchst nur wenige Zutaten. Wenn ihr euer Waschmittel selbst macht, spart ihr nicht nur Geld, sondern reduziert zudem sehr viel Verpackungsmüll. Dabei könnt ihr Plastik ziemlich einfach vermeiden, um das man beim Kauf von herkömmlichem Waschmittel kaum drumherum kommt.

Waschpulver einfach selber machen – mit palmölfreien Oliven-Seifenflocken

Vorteile von selbstgemachtem Waschpulver:

1. Umweltfreundlich: Die Zutaten sind alle umweltschonend – du schüttest also keine unnötigen, synthetischen Chemikalien in den Abfluss.
2. Hautfreundlich: Besonders für Menschen mit empfindlicher Haut geeignet. Du weißt genau, was du auf deine Haut lässt.
3. Zerowaste: DIY Waschpulver reduziert Verpackungsmüll – du kannst alle Zutaten plastikfrei kaufen
4. Mikroplastikfrei: kein schlechtes Gewissen oder Unwissen über enthaltenes Mikroplastik

 

Ist das selbstgemachte Waschpulver gut für die Waschmaschine?

Falls ihr euch Gedanken bzgl. eurer Waschmaschine macht: früher hat man Waschpulver ausschließlich auf diese Art hergestellt. Ein Entkalken der Maschine kann vereinzelt öfter notwendig sein – das Waschmittel ist jedoch keinesfalls schädlich für die Maschine.

Natron und Soda sind uralte, bewährte Hausmittel, die schon unsere Großeltern zum Reinigen von Wäsche genutzt haben. Natron neutralisiert die Gerüche, macht deine Wäsche weich und Waschsoda reinigt die Kleidung, entfernt Flecken (auch Fett). Auch weiße Kleidung wird schön sauber!

Naturbelassenes Waschpulver ohne synthetische Zusätze kannst du ohne viel Aufwand plastikfrei herstellen

Waschpulver-Rezept

Was du brauchst: (für ca. 500 g)

Und so geht’s:

Das Schöne an unseren Seifenflocken: du musst nur noch die richtige Menge an Seife abwiegen und in deinen Waschmittel-Behälter geben, z.B. ein Glas mit luftdichtem Verschluss. Die Seifenflocken bestehen aus reinem Olivenöl und sind ein absolutes Naturprodukt. Alternativ zu den Kernseifen-Flocken kannst du für empfindlichere Wäsche die geraspelten Olivenöl-Seifenflocken verwenden. Und natürlich kannst du auch selbst mit einer normalen Küchen-, bzw. Käsereibe ein Stück Kernseife (ohna Palmöl) in kleine Flocken raspeln.

Nun heißt es: Natron und Waschsoda abwiegen, Schicht für Schicht ins Glas füllen. Seifenflocken dazu, geben, Deckel drauf und einmal kräftig schütteln, damit sich alle Zutaten vermischen. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann die Seifenflocken auch nochmal im Mixer klein mixen – für ein feineres Pulver. Tadaaa, fertig ist dein plastikfreies, verpackungsfreies Waschmittel! Wer etwas Duft haben möchte, gibt noch ein paar Tropfen ätherisches Öl dazu.

Dosierung: pro Waschgang 2 EL des Waschpulvers verwenden, das entspricht etwa 30 – 50 g. Das Waschmittel reicht für etwas mehr als 15 Waschgänge. Du kannst natürlich auch gleich eine größere Menge ansetzen – einfach entsprechend die Mengenangaben anpassen. Bei größeren Mengen deiner Rohstoffe und mit einer Kernseife wird alles günstiger!

 

Für die Umwelt: Reine Seife ohne synthetische Zusätze verwenden

Das solltest du bei der Wahl der Seife beachten: nur eine reine Seife aus natürlichen Inhaltsstoffen nutzen – ohne synthetische Duft- und Konservierungsstoffe, ohne antibakterielle Mittel und Füllstoffe. Denn die sind nicht oder nur sehr schlecht abbaubar und lassen sich später in der Kläranlage nicht aus dem Abwasser filtern. Außerdem ist für die Umweltverträglichkeit einer Seife wichtig, dass sie keine erdöl- oder palmölbasierten Tenside enthält.

Hinweis

Besonders starke Flecken müssen vorher behandelt werden – hier eignet sich zum Beispiel die klassische Gallseife besonders gut. Wolle und Seide sollten damit nicht gewaschen werden.

Für weiße Wäsche kann man auch noch etwas Zitronensäure (200 – 300 g) zum Waschmittel hinzufügen. Sie wirkt als Wasserenthärter. Wähle die Menge der Zitronensäure abhängig vom Kalkgehalt deines Wassers: je kalkhaltiger das Wasser, desto mehr Zitronensäure hinzufügen und umgekehrt.  Nicht bei dunkler und Buntwäsche einsetzen, denn Zitronensäure wirkt leicht bleichend auf deine Textilien.

 

*Haftungsausschluss
Die innerhalb dieses Webangebots veröffentlichten Informationen und Rezepte sind mit Sorgfalt recherchiert und zusammengestellt worden. Dennoch kann für die Informationen keine Garantie übernommen werden. Eine Haftung für Schäden, die sich aus der Nutzung dieser Informationen ergeben, ist daher ausgeschlossen. Keine Haftung für etwaige Nachteile, die aus dem praktischen Gebrauch entstehen. Informieren Sie sich vor der Anwendung über die Wirkung der Inhaltsstoffe und holen Sie sich fachlichen Rat, um gesundheitliche Schäden zu vermeiden.

2 Comments
  • Manuela Klug
    18. Oktober 2020

    Hallo Laura,

    Kann man das Waschmittel auch für Feinwäsche und Wolle nutzen bzw. gibts hier eine Flüssigalternative?

    In deinem Beitrag zu Flüssigseife schreibst du das Waschsoda für Feinwäsche nicht geeignet ist?

    Danke für einen Tip.

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