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Blumen pressen DIY – den Sommer verewigen

Blumen pressen DIY – den Sommer verewigen

Der Sommer neigt sich so langsam dem Ende entgegen. Ihr seid aber noch nicht bereit für die graue Jahreszeit? Wir auch nicht! Deswegen wollen wir euch heute eine schöne Möglichkeit zeigen den Sommer zu verewigen. Dadurch können wir uns das ganze Jahr an der sommerlichen, farbenfrohen Vielfalt erfreuen, indem wir sie einfach konservieren. Könnt ihr das Trend-Thema schon erraten? Richtig: Es geht ums Blumen pressen!

Blumen für die Ewigkeit

Herrliche Blüten zaubern direkt ein Lächeln auf die Lippen und hüllen den Raum in eine freundliche Atmosphäre. Da der Sommer nun langsam weicht, ist jetzt die optimale Gelegenheit, die letzten Blüten zu pflücken und zu verewigen. Damit dieses schöne Gefühl auch bleibt, wenn es draußen ungemütlich und grau wird. Blumen zu trocknen und zu pressen ist ein wahrer Klassiker, aber gerade wieder voll im Trend – und das vollkommen zurecht!

 

Unterstützung mit grünem Daumen: die Stadtgärtner

Blumen pressen macht Spaß! Und zwar am meisten gemeinsam. Deshalb haben wir uns tatkräftige Unterstützung  geholt und zwar von den Profis. Die drei Kindheitsfreunde Derk, Jan und Torge wollten die Städte etwas grüner machen und wie geht das besser als mit Samenbomben? Die kleinen Kugeln können einfach auf verwahrloste Fleckchen Erde gestreut werden und bescheren uns später ein Meer aus Blüten und ein Paradies für Insekten.

Die Idee dieser kleinen Stadtverschönerer sprach sich rum und wurde immer beliebter, sodass die drei Jungs schließlich zu den Stadtgärtnern wurden und heute neben – immer noch von Hand gerollten – Samenbomben, auch  Saatgut und allerlei Zubehör und Geschenkideen rund ums Gärtnern in ihrem Onlineshop anbieten. Unter anderem gibt es dort auch die Blumen- und Blattpressen, die wir ganz besonders toll finden.

Letzte Sommer-Blüten oder erste Herbst-Blätter

Bunte, strahlende Blüten oder doch lieber die ersten Herbsttöne? Mit einer Blumen- und Blattpresse könnt ihr eine Vielzahl von Pflanzen konservieren. Ganz wie es euch beliebt. Hierbei kommt es nicht auf die Größe der Pflanzen an, sondern mehr auf die Dicke. Rosen-Blüten eignen sich beispielsweise nicht so gut, da sie sehr viel Flüssigkeit enthalten und dadurch schnell faulen. Wollt ihr sie trotzdem pressen, nehmt am besten einzelne Blütenblätter, anstatt einer ganzen Blüte.

Besonders gut eignen sich laut unseren Experten dünnere, flachere Pflanzen wie Margeriten, Schleierkraut, Jasmin, Veilchen oder Geranien. Die Natur hat auch jetzt im späten Sommer noch einiges zu bieten und auch die ersten herbstlichen, farbenfrohen Blätter machen sich toll in einem Bilderrahmen.

Blumen pressen – die Anleitung

1. Der erste Schritt ist natürlich die Blumen zu pflücken (bzw. Blätter zu sammeln). Am besten, wenn diese in ihrer vollen Blüte stehen, nicht wenn sie schon welk sind. Die Farben sollen schließlich auch im gepressten Zustand hübsch und kräftig aussehen.

2. Lege die Blumen oder Blätter zunächst über Nacht auf etwas wiederverwendbares Küchenpapier, eine Stoffserviette oder ein Geschirrhandtuch, sodass eventueller Tau oder Nässe vom Regen trocknen kann.

3. Nun geht es ans Pressen. Hierfür gibt es drei verschiedene Möglichkeiten, je nachdem welche Hilfsmittel dir zur Verfügung stehen und wieviel Geduld du hast.

Blumen-/Blattpresse:

Dies ist wahrscheinlich die einfachste Möglichkeit. Mit einer eigens für den Zweck hergestellten Blumen- oder Blattpresse geht das ganze besonders unkompliziert. Eine solche Presse besteht aus zwei rechteckigen Holzbrettern, die in den Ecken jeweils mit Schrauben zusammengezogen und fixiert werden können. Habt ihr eine solche Presse, legt eure trockene Blumen oder Blätter am besten zwischen zwei Blätter Löschpapier. Alternativ könnt ihr auch Seidenpapier oder Backpapier verwenden. Anschließend ab damit in die Presse und Schrauben fest zuziehen. Dann heißt es abwarten… nach einigen Wochen sollten eure Schützlinge fertig sein. Zwischendurch könnt ihr natürlich vorsichtig nachschauen.

 

Dicke Bücher:

Wer keine Blumenpresse zur Hand hat oder das Ganze einfach mal ausprobieren möchte, kann sich auch einfach mit ein paar dicken Büchern behelfen. Auch hier die Findlinge zwischen Lösch-, Seiden- oder Backpapier legen und zusätzlich jeweils unten und oben eine Schicht Karton dazu. Ansonsten kann es gut sein, dass die Feuchtigkeit, die aus den Blumen austritt euer Buch beschädigt. Anschließend die Blumen samt Papier und Karton in die Mitte eines dicken Buches und ggf. noch ein paar schwere Bücher oben drauf legen. Am besten das Löschpapier alle paar Tage auswechseln, um sicherzugehen, dass alles trocken bleibt. Auch bei dieser Methode bedarf es etwas Geduld, nach einigen Wochen sollte aber alles super flach und konserviert sein.

 

Mikrowelle & Keramikfliesen:

Die dritte Methode ist hingegen für alle Ungeduldigen unter euch. Mit einer Mikrowelle und zwei Keramikfliesen könnt ihr eure Kunstwerke schon nach einigen Minuten bewundern. Hierfür wieder die Blüten zwischen 2 Lagen Löschpapier und Karton legen. Das ganze zwischen zwei Keramikfliesen legen und bei Bedarf mit Gummibändern fixieren. Eine Minute in der Mikrowelle bei höchster Stufe sollte schon ausreichen um ein gepresstes Kunstwerk zu vollenden, ihr könnt euch aber natürlich auch vorsichtig ran tasten…

 

Wand-Deko, Geschenkidee oder doch lieber ins selbstgemachte Herbarium…

Die gepresste Blüten, Blätter und Farne machen sich perfekt also Wand-Deko in einem hübschen, schlichten Rahmen und bringen Abwechslung und Farbe in deine Räume oder eignen sich perfekt als selbstgemachtes Geschenk. Aber auch in einem Herbarium können die unterschiedlichsten Pflanzen gesammelt werden und somit noch viel über die verschiedenen Arten und Sorten gelernt werden.

Außerdem macht Blumen pressen auch einfach Spaß und ist daher eine herrliche Beschäftigung für Groß und Klein.

Probiere es doch einfach mal uns und kreiere deine eigenen Pflanzen-Kunstwerke – ganz einfach und natürlich.

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